Op. I nimmt Bezug auf das deutsche Kunstlied und den Liederabend der bürgerlichen Gesellschaft zur Zeit der Romantik. Welche Körper, Gefühle und Ausdrucksformen haben in der Konstruktion romantischer Innerlichkeit keinen Platz? Was bleibt in der Inszenierung von emotionaler Authentizität und Universalität unbenannt? Das künstlerische Team um Benze C. Werner öffnet die Fenster dieser Architektur der Innerlichkeit. Begehrende Körper, brechende Stimmen, soziale Beziehungen und politische Realitäten wehen herein. Was als intimer Liederabend beginnt, kippt langsam in eine unberechenbare Choreografie aus Stimme, Körper und Live-Musik.
Benze C. Werner ist Tänzer*in, Choreograf*in und gelegentlich auch Dramaturg*in. Mit einem Hintergrund im zeitgenössischen Tanz arbeitet Benze an der Schnittstelle von Bewegung, Text, Live-Musik und Stimme. Verwurzelt in kollaborativen und prozessorientierten Arbeitsmethoden, sind deren Arbeiten oft ein Remix aus künstlerischen Forschungsmaterialien, persönlichen Erzählungen und Sehnsüchten. Benze liebt thematic deep dives into almost anything. Angezogen von intensiven Emotionen, Intimität und körperlicher Unmittelbarkeit versteht Benze Live-Performance als Räume, in denen Handlungsfähigkeit und verschiedene Arten des In-Beziehung-Tretens-zur-Welt erprobt werden können – sowohl zwischen den Darstellenden als auch zwischen Bühne und Publikum.
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Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie, Recherche, Bühne, Text, Licht
Benze C. Werner
Co-Creation, Performance
Elin Tezel
Komposition, Co-Creation, Performance
Ruiqi Wang
Kostümdesign
Kora Hamm
Textildruck
Signa-Werbung Leipzig
Dramaturgische Beratung
Lisa Zehetner
Outside Eye
Mona Sachße
Textberatung
Pamela Banchetti
Beratung Licht, Technische Unterstützung
Chiara Tess Krogull, Lutz Ackermann
Foto
© Benze C. Werner
west off 2026 wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes NRW und die Kulturämter der Städte Bonn, Düsseldorf und Köln.