Tanz

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CocoonDance Company

Momentum #2

Fr 06. November 2026, 20 Uhr
Sa 07. November 2026, 20 Uhr

Angetrieben durch die, live gespielten, pulsierenden Beats von Franco Mento, verausgaben sich drei Tänzer bis zur völligen Erschöpfung. Zwischen Rhythmus und Geschwindigkeit, Lichteffekten und den treibenden Sounds geraten ihre Bewegungen zur Quelle hypnotischer Energie, die die Tänzer mit dem Publikum zu verbinden scheint: Als kinästhetisches Erlebnis im gemeinsamen Raum spürbar, überträgt sich die sich steigernde Emphase und zunehmende Verausgabung, die zum konstituierenden Moment der Inszenierung wird, immer mehr auf das Publikum und den Körper der Besucher*innen. Beruhend auf einer Recherche über Parkour, einer Sportart, die jedes Hindernis des gegebenen Raums als Quelle und Energie für immer wieder neue Bewegungsmöglichkeiten nutzt, spielt Momentum mit der soghaften Faszination, die darin liegt, sich im Augenblick und im Bewegungsimpuls zu verlieren, und das Hier und Jetzt über den Körper wahrzunehmen.

Das nun zehn Jahre alte, in Bonn zum 76. und 77. Mal aufgeführte Kultstück, eingeladen zur Tanzplattform Deutschland, bedeutete den endgültigen internationalen Durchbruch der Company und wurde bereits auf vier Kontinenten aufgeführt. Im Fachmagazin tanz wurden die Tänzer in der jährlichen Kritikerumfrage als Tänzer des Jahres 2018 nominiert.

 

Das, was sich da gerade ereignet hat, ist die Geschichte unser aller Herkunft, eine kurze Reise durch die Evolution. Cocoon erinnert uns daran, dass zuerst die Bewegung war und dann der Mensch. (Thomas Linden, Kölnische Rundschau) 

Eine virtuose Etüde über Bewegung und Wahrnehmung von Bewegung, die intelligent und sinnlich mit der komplexen Beziehung zwischen Tänzern und Zuschauern spielt. (Bernhard Hartmann, General-Anzeiger Bonn)

Ein Bewegungsrausch der Geschlechter. (Dorion Weickmann, Süddeutsche Zeitung)

… nach diesem vierzigminütigen Rausch sind wir hellwach statt ermüdet. (Dietmar Zimmermann, theaterpur.net)

 

Von und mit

Alvaro Esteban, Marin Lemic, Louis Thuriot

Choreografie, Regie

Rafaële Giovanola

Dramaturgie

Rainald Endrass 

Live-Elektronik

Szymon Wójcik

Komposition

Franco Mento

Licht / Raum

Marc Brodeur / Jan Wiesbrock

Kostüme

Rafaële Giovanola

Foto

© Klaus Fröhlich

Trailer

© Michael Maurissens

Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn und Théâtre-ProValais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.