begehbare Tanzinstallation

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IPtanz

LOVE EAT (never) SLEEP

absence#6 – abstraction of memory

Sa 31. Oktober 2026, 20 Uhr

LOVE  EAT  (never)  SLEEP // absence#6 – abstraction of memory  eine begehbare Tanzinstallation um Erinnerung, Identität und kollektive Wahrnehmung

Ein immersives Erlebnis: Tanz trifft begehbare Installation. Gemeinsam mit dem Kölner Künstler miegL entsteht eine atmosphärische wandelbare, pneumatische Landschaft, durch die sich das Publikum frei bewegt – Perspektivwechsel inklusive.

In dieser begehbaren Installation teilen sich Performende und Publikum den Bühnenraum. Ein Luftkörper pulsiert, Bewegung zersplittert zu Stimmen, Haut und Geschichten. Was bleibt, wenn Orte oder Rituale verschwinden, wenn der Körper zum Archiv wird aus Muskeln, Atem und Narben im Puls des Raumes. Der Raum – mal Zelt, mal Blase, mal Ruine. Sieh durch andere Augen, höre vergessene Stimmen, sei Teil einer fiktiven Welt, die wächst, sich dreht, sich entzieht und nicht nur gesehen, sondern ertastet, gehört, erlebt werden will

Vier Tänzer:innen kreieren in einem interdisziplinären Setting mit einem pneumatischen Bühnenbild eine Phantasie einer neuen Gegenwart, die gleich schon Vergangenheit ist und damit Teil unserer Erinnerung. Der Körper als Archiv, Ritual und das Auflösen von Sicherheit im Gruppenkontext sind zentrale Themen. Interviews mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen sind Grundlage der künstlerischen Arbeit und fließen in das Bühnengeschehen ein.

!! 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet sowohl eine physisch-somatische Einführung unter der Leitung von Diana Treder statt sowie eine Touch-Tour mit anschließender geschlossener Audiodeskription während der Vorstellung. 

Pressestimme
…Beeindruckend ist der fein dosierte Rhythmus der Inszenierung. Das Geschehen gerät darüber nicht alleine zum kollektiven Erlebnis für alle Anwesenden, sondern es erfüllt sich auch ein zentrales Anliegen des Projektes. Die Pforten der Wahrnehmung öffnen sich im Verlauf der Performance, man wird für den Ausdruck der Körper sensibilisiert… Ilona Pászthy und ihrem Ensemble IPtanz ist eine feine Inszenierung gelungen die sich mutig auf die Komplexität des Erinnerungswesens einlässt… (Kölnische Rundschau, 09/2025)

Choreografie

Ilona Pászthy

Stückentwicklung

Ilona Pászthy in Zusammenarbeit mit dem Team

Tanz

Miriam Arnold, Gleb Bondarev, Tom Diener, Mira Plikat

Bühne

miegL

Musik

Zsolt Varga

Licht

Garlef Keßler

Audiodeskription

Uschi Baetz

Physisch-somatische Einführung

Diana Treder

Foto 

Oliver Strömer