Tanz
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Junior Company Bonn
InterSomnia
02. und 03. Juli 2026,10 Uhr
Schulaufführung, im Anschluss Peer-to-peer Workshop
03. Juli 2026, 20 Uhr – Premiere
04. Juli 2026, 20 Uhr
In ihrem preisgekrönten Projekt „Fatigateau“ (2024), widmeten sich die jungen Tänzer:innen der Junior Company Bonn Themen der Erschöpfung und des Wiederaufstehens in einer sich immer schneller drehenden Welt. In InterSomnia erforschen und suchen sie nun nach den verschiedenen Zuständen des Träumens und Schlafens, des Wachseins und der Realität und besonders allen Formen des Dazwischen-Seins.
Der Zuschauer wird in eine träumerische Welt eingeladen, fernab von Rationalität und Funktionalität – jedoch nicht im Sinne eines Eskapismus, der vor der Welt flieht, sondern als Erinnerung daran, dass Träumen eine Ressource ist, aus der kollektive Kraft geschöpft werden kann, um Lebensträume tatsächlich im wachen Zustand zu verfolgen. Schlafen, Wachsein, (Alb- und Tag-) Träumen, alle Zustände dazwischen – der menschliche Körper befindet sich tagtäglich und nächtlich in verschiedensten Zuständen; selten wird diesem besonderen Übergangsstadium Raum auf der Bühne gegeben.
Foto
© Michael Maurissens
Wache Körper, schlafende Körper, nicht hier und nicht ganz dort – in diffusem Licht schwanken die jungen Tänzer*innen wie in Trance. Einzelne brechen aus, träumen eigene absurde (Alb-) Träume, schweben, kriechen und drehen sich durch den Raum. Plötzlich scheint ein Sog die Körper mitzureißen – albträumerisch und unaufhaltsam. Doch dieser Traum endet bald – und die Tänzer*innen finden ihre Stärke wieder, bäumen sich auf, implodieren, nur um sich wieder von Neuem aufzurichten. Nun schauen sie einem gemeinsamen Ziel entgegen – wach, entschieden und verbunden.
Gefördert durch die Victor Rolff Stiftung und die Bundesstadt Bonn.