Tanz / CocoonDance

Hybridity

Von und mit: Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Tanja Marin Friðjónsdóttir / Susanne Schneider, Anna Harms, Frédéric Voeffray
Choreografie: Rafaële Giovanola
Komposition: Jörg Ritzenhoff, Franco Mento
Licht, Raum: Boris Kahnert, Peter Behle
Kostüme: Mathilde Grebot

Mi 30.09.2020 / 20 Uhr
Do 01.10.2020 / 20 Uhr
Fr 02.10.2020 / 20 Uhr

Ballerina trifft auf Krieger, romantisches Ballett auf Thai Boxen, sublime Ästhetik auf Kriegskultur, Hochkultur auf volkstümliche Bewegungskultur. Auf der einen Seite das choreografische Ideal des immateriellen, ätherischen weiblichen Körpers, auf der anderen die des ertüchtigten, kriegerischen männlichen. Wie in den Erfolgsstücken „Momentum“ und „Vis Motrix“ inspiriert sich die Bonner Formation CocoonDance bei seiner Suche nach dem noch ‚ungedachten‘ Körper erneut an fremden Körpertechniken. Beide Bewegungsformen, Ballett und Muay Thai, gehören zum Kulturerbe und bilden tradierte Körperbilder in Asien und Zentral-Europa, könnten aber konträrer kaum sein. Unkonventionell und erfrischend aber ist schon die im Titel avisierte Verschmelzung beider zu etwas gänzlich Neuem. Die künstlerisch wie physisch imaginierte Mischform enthält Angebote zu einer phantastischen Erweiterung unserer Definition von Körper, Geschlecht und Identität.

Produktion: CocoonDance in Koproduktion mit Ringlokschuppen Ruhr Mülheim, Théâtre du Crochetan Monthey, Malévoz Quartier Culturel, Hessisches Staatsballett/ Staatstheater Wiesbaden, Theater im Ballsaal Bonn.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Darstellende Künste e.V., RheinEnergieStiftung Kultur, Bundesstadt Bonn, Pro Helvetia, ThéâtrePro Valais, Loterie Suisse Romande, Conseil de la Culture État du Valais.

Termine

Mi 30.09.2020 / 20 Uhr
Do 01.10.2020 / 20 Uhr
Fr 02.10.2020 / 20 Uhr

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