Theater

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Alanus Hochschule zu Gast im Ballsaal

heim@terra_incognita & Deutschland. Ein Wintermärchen

Di 16. Juni 2026, 20 Uhr 

Werkschau von Studierenden des 4. Semesters Wirtschaft & Schauspiel der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Zwei Produktionen, zwei künstlerische Zugänge, ein gemeinsamer Abend: Wirtschaft & Schauspiel-Studierende der Alanus Hochschule präsentieren einen Doppelabend zwischen Physical Theatre und literarischer Sprachkunst.

„heim@terra_incognita“ untersucht „Heimat“ als offenen, unerforschten Raum: Sehnsuchtsort, Leerstelle, Erinnerung, Illusion oder körperlicher Zustand. „Terra incognita“ wird dabei zum Sinnbild eines Suchprozesses, in dem neue Bilder, Bedeutungen und Erfahrungen entstehen. In der choreographisch-theatralen Annäherung verschmelzen verschiedene Körpertechniken, Physical Theatre und zeitgenössischer Tanz zu einem Geflecht aus Bewegung, Körpern und Begegnungen. Es entsteht eine performative Skulptur, die dem Publikum Raum für eigene Assoziationen lässt.

Sprechprogramm: Heinrich Heine Deutschland. Ein Wintermärchen
Der 46-jährige Heinrich Heine verlässt im Winter 1843 sein französisches Exil, in dem er seit mehr als zehn Jahren lebt, und macht sich auf nach Hamburg. Es treibt ihn, seine Mutter einmal wiederzusehen. Und es entsteht eine Reiseerzählung in Versen. In seinem Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“ zeichnet der Verfechter von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mit den Mitteln von Spott, Ironie und Angriffslust die biederen Charakterzüge seines Vaterlandes sowie die kleingeistigen Zustände in den zahlreichen Kleinstaaten. Eine kluge Satire, die in manchen Grundzügen auf das heutige Deutschland und Europa übertragbar ist. 

heim@terra_incognita von und mit

Lena Sophie Gütlein, Martin Klemz, Neele Kroll, Simeon Kuhn, Matheo Lauschus, Silène Mackels-Ollier, Marlene Puppel, Marlene Schulte-Beckhausen, Zoran von Waldenfels

Leitung

Prof. Ilona Pászthy

 

Deutschland. Ein Wintermärchen
mit

Martin Klemz, Simeon Kuhn, Matheo Lauschus, Silène Mackels-Ollier, Marlene Puppel, Marlene Schulte-Beckhausen, Zoran von Waldenfels, Lena Sophie Gütlein

Konzeption und Leitung

Prof. Suzanne Ziellenbach