Tanz
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CocoonDance Company
Vis Motrix
Fr 02. Oktober 2026, 20 Uhr
Sa 03. Oktober 2026, 20 Uhr
Es sind Wesen wie aus einer anderen Welt. Mit faszinierend-bizarrer Energie bewegen sie sich durch den Raum. Morphen zu einem Organismus aus Mensch und Maschine. Und erzeugen einen hypnotischen Sog, der unentrinnbar wird. „Vis motrix“ bedeutet „die bewegende Kraft“ – und zielt auf die Seele. Die Bonner Company CocoonDance erschafft in dieser Produktion Hybridwesen, die der Bewegung selbst auf den Grund gehen. Die Gruppe setzt damit ihre Suche nach dem „noch ungedachten Körper“ fort: Transhumanismus als traumatischer Tanzreigen, der das UnbewIusste berührt.
Mit Vis Motrix schuf die Choreographin Rafaële Giovanola, Trägerin des Deutschen Tanzpreis 2027, ein Werk von hypnotischer Bewegungsintelligenz. Mit Tänzerinnen als „fantastischen Sci-Fi-Superorganismen, die dem Geheimnis des Lebens auf der Spur sind“ (Magazin tanz).
Nach Gastspielen u.a.in München, Bratislava, Salzburg, Dubai, Salvador da Bahia, Brasilia, Paris und New Dehli ist die, 2018 im Fachmagazin tanz zur Inszenierung des Jahres nominierte und 2020 zur Tanzplattform Deutschland eingeladene Produktion, jetzt in Bonn zum 83. und 84. Mal zu erleben.
!! Vor jeder Aufführung wird das Publikum zu einer 20-minütigen praktischen Einführung eingeladen. Diese findet auf der Bühne statt und wird von Rafaële Giovanola geleitet. Für die Einführung sind keine Vorkenntnisse oder besondere Kleidung erforderlich. Der Treffpunkt ist um 19:15 Uhr im Foyer.
Reine Bewegung lässt sich nicht sichtbar machen, aber wir erahnen ihre ebenso zauberhafte wie mechanische Wirkung im Innern alles Lebenden. Rafaële Giovanola bietet ihrem Publikum einen Blick auf den weiblichen Körper, wie man ihn noch nie gesehen hat. Allein für diesen visuellen Geniestreich verdient diese Produktion Beachtung. (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)
„Die Tanzplattform Deutschland ist in München beeindruckend gestartet. Einer total fremdartigen Optik setzte man sich – zunehmend fasziniert – in „Vis Motrix“ der Choreografin Rafaële Giovanola aus. Ihre vier Tänzerinnen (Cocoon Dance/Bonn) liegen rücklings am Boden. Wie die Körper dann – vergleichbar elektronischen Teilchen – in unterschiedlicher Schnelligkeit, Dynamik und schritttechnischer Komplexität über eine weiße Fläche flutschen, ist sensationell.“ (Vesna Mlakar, Münchner Abendzeitung)
Von und mit
Fa-Hsuan Chen, Cristina Commisso, Martina De Dominicis, Susanne Schneider,
Choreografie
Rafaële Giovanola
Komposition
Franco Mento
Kostüme
CocoonDance
Licht / Raum
Gregor Glogowski
Dramaturgie
Rainald Endraß
Foto
© Klaus Fröhlich
Trailer
© Michael Maurissens
In Kooperation mit Théâtre du Crochetan Monthey, Malévoz Quartier Culturel, Ringlokschuppen Ruhr Mülheim, Theater im Ballsaal Bonn Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn und im Rahmen des TRIENNALE- Residenzprogramms: Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande. Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn und Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande