Theater / fringe ensemble
Deutschsprachige Erstaufführung

Die Vögel

von Tarjei Vesaas
Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel

Theaterfassung, Regie Frank Heuel
Bühne, Kostüme Annika Ley
Mit Julia Goldberg, Konstantin Lindhorst
Live-Musik Arturo Portugal
Assistenz Lutz Ackermann
Hospitanz Agnes Nagy
Produktionsleitung Jennifer Merten
Management Svenja Pauka
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Claudia Grönemeyer

Der Roman DIE VÖGEL von Tarjei Vesaas, Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel, ist im Guggolz Verlag, Berlin erschienen. Die Aufführungsrechte werden durch den Rowohlt-Verlag, Hamburg, vertreten.

Do 15. April 2021 / 20 Uhr >> hier geht’s zum Ticketkauf Fr 16. April 2021 / 20 Uhr >> hier geht’s zum Ticketkauf Sa 17. April 2021 / 20 Uhr >> hier geht’s zum Ticketkauf

Fasziniert von Tarjei Vesaas Roman, seiner eindringlichen Sprache und der fantastischen Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel bringt das fringe ensemble „Die Vögel“ als deutschsprachige Erstaufführung ins Theater – mit Julia Goldberg, Konstantin Lindhorst und der Live-Musik von Arturo Portugal.

Der Text glüht. – Judith Herrmann
Das Unausgesprochene erhebt sich zum Unaussprechbaren. Das ist stark und schön. Poetisch und verführerisch. – Süddeutsche Zeitung

Erzählt wird die Geschichte eines Sonderlings, die unseren gewohnten Blick um eine andere Perspektive erweitert: Mattis lebt zusammen mit seiner Schwester Hege in einer Hütte am See. Sie führt den Haushalt und sorgt für sie beide. Mattis feinnervige Wahrnehmung der Welt treibt seine Gedanken in ungestüme Verzweigungen und Verästelungen. Im Dorf nennt man ihn den „Dussel“. Der Natur sehr verbunden, erkennt und erlebt er Dinge, die anderen verborgen bleiben. So sieht er im Balzflug der Schnepfen, der eines Tages über das Haus der Geschwister zieht, ein Zeichen, eine Verheißung.

Es ist „eine aufwühlende Geschichte über Missverständnisse, Sprachlosigkeit und das rumorende Bedürfnis nach Liebe und Zugehörigkeit. Ein Kammerstück mit ungleichen Geschwistern und deren ungleichen Motiven, an ein Dasein gebunden zu sein, aus dem auszubrechen nicht möglich ist.“ hieß es in der Buchkritik auf WDR3.

Wir spielen und übertragen live aus dem Theater im Ballsaal. Der Einlass beginnt um 19:45 Uhr. Während des Live-Streams sehen Sie ausschließlich das Bühnengeschehen, nicht die anderen Zuschauenden. Nach der Vorstellung haben Sie dann die Möglichkeit Ihre Kamera und Ihren Ton selber freizuschalten und mit uns und anderen – quasi im digitalen Foyer – ins Gespräch zu kommen. Ganz so, wie Sie es im Theater auch gewohnt sind.

Gefördert von: Bundesstadt Bonn und Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Termine

Do 15. April 2021 / 20 Uhr
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Fr 16. April 2021 / 20 Uhr
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Sa 17. April 2021 / 20 Uhr
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