Bonner Schumannfest 2021

Das Bonner Schumannfest wagt in diesem Jahr ein weiteres Intermezzo: Nach dem Intermezzo I im September 2021 folgt nun das Intermezzo II im Theater im Ballsaal: In der Woche vom 23. bis zum 30. Januar 2022 wird das Bonner Schumannfest junge Nachwuchskünstler*innen präsentieren: Dazu gehören der Pianist Aaron Pilsan (23.01.), die Saxophonistin Christina Bernard und die Harfenistin Lea Maria Löffler (Duo Maingold, 28.01.), die Geigerin Liv Migdal und die Pianistin Schaghajegh Nosrati (29.01.) sowie die Pianistin Elena Fischer-Dieskau (30.01.).

Eine Kooperation des Bonner Schumannfestes mit dem Theater im Ballsaal. Gefördert durch die Bundesstadt Bonn.

Bonner Schumannfest / Intermezzo II

Klavierabend Aaron Pilsan

Aron Pilsan: Klavier

Werke von

Johann Sebastian Bach/Johannes Brahms: Chaconne aus BWV 1004
Georges Enescu: Suite Nr. 3
Robert Schumann: Arabeske
Robert Schumann: Sinfonische Etüden

So 23. Januar, 20 Uhr

15,- € / erm. 8,- €

Aaron Pilsan studierte bei Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum und bei Lars Vogt. Zu den wichtigen Mentoren, die seinen Weg gefördert haben, zählen András Schiff, Alfred Brendel und Maria Joao Pires. Pilsan, ausgezeichnet unter anderem mit dem Förderpreis des Deutschlandfunks, konzertiert auf großen europäischen Bühnen und Festivals. Der österreichische Pianist wird durch das Programm „Great Talents“ für hochbegabte Jungmusiker vom Wiener Konzerthaus gefördert. Seine CD-Einspielungen mit Werken von Schubert, Beethoven und Schumann und zuletzt von Bach (Das Wohltemperierte Klavier I) wurden von der Kritik hoch gelobt: „ein ungewöhnlicher Reichtum an Stimmungen und Klangfarben“.

Bonner Schumannfest / Intermezzo II

'Brezel trifft Baguette' / Duo Maingold

Lea Maria Löffler: Harfe
Christina Bernard: Saxophon

Ein deutsch-französischer Abend mit Werken u.a. von Robert Schumann, Carl Philipp Emanuel Bach, Claude Debussy und Jacques Ibert

Fr 28. Januar, 20 Uhr

15,- € / erm. 8,- €

Lea Maria Löffler erspielte sich beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland ausgezeichnet. Löffler ist unter anderem Preisträgerin bei den Internationalen Harfenwettbewerben der Franz Josef Reinl Stiftung und Félix Godefroid/Belgien. 2021 erhielt sie den Förderpreis der Hessen Agentur im Rahmen des Rheingau Musik Festivals.

 

Christina Bernard begann mit 16 Jahren ihr Studium an der Hochschule für Musik Würzburg. Inzwischen ist sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit Bundespreisen bei „Jugend musiziert“ und dem 1. Preis beim Louis-Spohr-
Wettbewerb. 2018 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs. Orchestererfahrungen sammelte die Saxophonistin u.a. als Mitglied im Bundesjugendorchester, im WDR Sinfonieorchester und bei den Essener Philharmonikern.

Bonner Schumannfest / Intermezzo II

Liv Migdal, Schaghajek Nosrati

Liv Migdal: Violine
Schaghajek Nosrati: Klavier

Edvard Grieg: Sonate G-Dur
Amanda Maier: Sechs Stücke für Violine und Klavier
Robert Schumann: Sonate a-Moll

Sa 29. Januar, 20 Uhr

15,- € / erm. 8,- €

Liv Migdal, vielfach mit bedeutenden internationalen Preisen ausgezeichnet (u.a. Ruggiero-Ricci-Wettbewerb), ist auf den Konzertbühnen weltweit unterwegs. Ihre zahlreichen CD-Einspielungen vom Barock bis zur Gegenwart erhielten ein exzellentes Echo der Fachkritik und zahlreiche internationale Auszeichnungen. Große Beachtung fand das von der Geigerin initiierte und vom Kulturministerium NRW geförderte Projekt „Verfemten Komponisten eine Stimme geben“.

Schaghajegh Nosrati gewann 2014 als Preisträgerin des Bach-Wettbewerbs in Leipzig internationale Aufmerksamkeit. Die Pianistin gastiert bei internationalen Musikfestspielen, eine mehrwöchige Tournee führte sie durch China, wo sie in Beijing und Shanghai gefeierte Debüts gab. Parallel zur Konzertlaufbahn engagiert sich Nosrati im Bereich der Lehre. Seit 2020 hat sie als Assistentin von András Schiff eine Stelle an der Barenboim-Said-Akademie in Berlin inne.

Bonner Schumannfest / Intermezzo II

Klavierabend
Elena Fischer-Dieskau

Elena Fischer-Dieskau: Klavier

Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118
Robert Schumann: Waldszenen op. 82
Robert Schumann: Sonate Nr. 2 g-Moll op. 22

So 30. Januar, 20 Uhr

15,- € / erm. 8,- €

Elena Fischer-Dieskau wurde in Berlin in eine Musikerfamilie geboren, sie ist die Enkelin des Baritons Dietrich Fischer-Dieskau. In der BBC wurde sie als „neuester Star einer Musiker-Dynastie“ gefeiert. Die Pianistin studierte in den USA in Baltimore bei Leon Fleisher und in Hannover bei Vladimir Krainev. Ihre Konzerttätigkeit reicht vom Festival Colmar bis zu Gastspielen in Perth und Rio de Janeiro. Der Pianist Nelson Freire nannte sie „eine große Offenbarung“. Neben den konzertanten Auftritten ist Elena Fischer-Dieskau als Dozentin an der St Mary’s Music School in Edinburgh tätig.